Resilienz stärken und mit Weitsicht ins Jahr 2026 starten

Bei der Jobiqo Connect 2025 haben wir unser gemeinsames Leitmotiv bewusst gewählt: Mit Weitsicht in die Zukunft des Online-Stellenmarkts.

Weitsicht bedeutet in der aktuellen Marktphase nicht, jedem Trend hinterherzulaufen oder große Versprechen zu machen. Weitsicht bedeutet, strukturelle Veränderungen früh zu erkennen und Entscheidungen zu treffen, die auch unter Druck Bestand haben.

2025 war kein einfaches Jahr für den Online-Stellenmarkt. Wirtschaftliche Unsicherheit, zurückhaltende Einstellungsentscheidungen, steigender Kosten- und Wettbewerbsdruck sowie ein verändertes Nutzerverhalten haben viele Stellenmärkte herausgefordert. Gleichzeitig war dieses Jahr aber auch klärend: Es hat gezeigt, welche Modelle funktionieren, wo alte Annahmen nicht mehr greifen und worauf es künftig wirklich ankommt.

Bei Jobiqo haben wir 2025 bewusst genutzt, um genau diese Weitsicht in konkrete Schritte zu übersetzen und die Grundlagen für die kommenden Jahre zu stärken.

2025 im Rückblick: Resilienz in einem schwierigen Markt

Über alle internationalen Märkte hinweg sehen wir dieselben Muster: mehr Kanäle, mehr Komplexität, mehr “Bewerbungsrauschen” bei gleichzeitig steigenden Erwartungen der Arbeitgeber an Qualität, Effizienz und nachvollziehbare Ergebnisse.

Austausch und gemeinsames Lernen
Der enge Austausch mit euch stand 2025 stärker im Fokus denn je: über Webinare, Konferenzen, persönliche Treffen und Formate wie Jobiqo Connect. Unser Anspruch ist es, Entwicklungen früh einzuordnen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam tragfähige Antworten zu entwickeln.

Komplexität reduzieren statt verlagern
Technologisch haben wir weiter daran gearbeitet, Komplexität aus dem operativen Betrieb von Stellenmärkten herauszunehmen. Dazu gehören neue Integrationen wie Zapier für flexible Anpassungen ohne hohe Entwicklungskosten, UI- und UX-Verbesserungen mit Fokus auf mobile-first und moderne Nutzung sowie erweiterte Analytics, die helfen, Conversion-Funnel, ROI und Performance auch in volatilen Marktphasen besser zu verstehen.

Reichweite und Aktivierung weiterentwickeln
Mit AIR 2.0, erweiterten Social-Recruiting-Funktionen, Social Apply sowie neuen Partnerschaften wie whatchado haben wir die kanalübergreifende Reichweitengenerierung weiter ausgebaut. Video-Recruiting und Social Media entwickeln sich dabei zunehmend von ergänzenden Maßnahmen zu relevanten Performance-Kanälen – insbesondere für passive Zielgruppen und jüngere Generationen.

Ein strategischer Schritt: die Akquise von jobs.de
Mit der Übernahme von jobs.de haben wir Ende 2025 bewusst einen strategischen Schritt gesetzt. Nicht, um eine weitere Marke aufzubauen, sondern um unsere Kunden zu stärken: insbesondere regionale und spezialisierte Verlage, deren Stellenmärkte von einem stärkeren Netzwerk, zusätzlichen Upselling-Möglichkeiten und mehr Kontrolle über Reichweite profitieren.

Gleichzeitig ist die Akquise ein Schritt in Richtung vertikaler Integration: Jobiqos Technologie – insbesondere Jobiqo AIR mit KI-gestützter, kanalübergreifender Marketing-Automatisierung und Social-Media-Tools – rückt näher an Arbeitgeber mit Fokus auf Qualität, Effizienz und messbare Matching-Ergebnisse. und reale Recruiting Outcomes.

Einordnend betrachtet: Stellenmärkte als leistungsfähige Recruiting-Infrastruktur
Eine zentrale Erkenntnis aus unserem Job Board Revolution Report ist diese: Die Zukunft von Stellenmärkten entscheidet sich nicht an einzelnen Features, Reichweitenzahlen oder dem nächsten KI-Hype. Sie entscheidet sich an stabiler Netzwerk-Infrastruktur.

Recruiting ist heute ein Systemproblem. Künstliche Intelligenz, Programmatic Advertising, Social Media, Kandidatenverhalten und Kostendruck greifen ineinander. Reale Besetzungen lassen sich nicht mehr durch Marketing oder Vertrieb allein erzeugen – sie erfordern eine technologiegetriebene Orchestrierung entlang des gesamten Recruiting-Funnels.

Das Entscheidende dabei: Mit der heutigen Technologie haben Stellenmärkte wieder substanziell etwas anzubieten. Nicht nur Sichtbarkeit oder Reichweite, sondern Lösungen, die Arbeitgebern helfen, bessere Bewerbungen zu erhalten, Prozesse zu vereinfachen und Ergebnisse nachvollziehbar zu machen. Genau darauf richten wir die Weiterentwicklung von Jobiqo aus.

Erfahren Sie mehr über Jobiqos Branchen-Know-how im „Job Board Revolution Report“, erstellt in Zusammenarbeit mit Lou Goodman

Ausblick auf 2026: Weitsicht heißt jetzt handeln

2026 wird für viele Online-Stellenmärkte ein entscheidendes Jahr. Nicht, weil es an Werkzeugen fehlt – sondern weil die Zeit zum Reagieren begrenzt ist. Unsere Schwerpunkte sind dabei klar:

  • KI mit klarem Zweck: bessere Suche, Matching und Vorqualifizierung, strukturierte Screening-Funnels und weniger Bewerbungsrauschen – Qualität vor Volumen.

  • Social Media als Performance-Kanal: AIR 2.0, Social Apply und Video-Recruiting, um passive Kandidatinnen und Kandidaten dort zu erreichen, wo sie sich bewegen – mit messbarer Wirkung.

  • Integration statt Insellösungen: offene Schnittstellen, Automatisierung und flexible Integrationen, damit sich Stellenmärkte schnell an neue Anforderungen anpassen können.

  • Recruiting Outcomes als Maßstab: transparente Kennzahlen, Conversion-Logiken und Analytics, die den Wert von Stellenmärkten für Arbeitgeber nachvollziehbar machen.

  • Reichweite diversifizieren: Initiativen wie jobs.de und AIR Direct, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Stellenmärkte widerstandsfähiger aufzustellen.

Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, was möglich ist, sondern wer rechtzeitig die richtigen Schwerpunkte setzt.

Jobiqos modulare Plattform: flexibel, skalierbar und bereit für Ihren Erfolg. Fokussieren Sie sich auf Ihre Wachstumsstrategie und wir kümmern uns um die Technologie.

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