Job Boards Connect Annual Conference 2025: Wichtigste Insights und Trends

Draußen zeigte sich London in seinem herbstlichen Gewand – kühle Luft, grauer Himmel und das typische Londoner Großstadtgeräusch. Doch im Inneren des Veranstaltungsorts pulsierte das Leben: Die Job Boards Connect Annual Conference 2025 war voller Ideen, Insights und lebhafter Gespräche – ein Ort, an dem sich eine Branche in Bewegung zeigte.
Führungskräfte, Innovator:innen und Entscheidungsträger:innen aus dem gesamten Stellenmarkt- und Recruiting-Ökosystem kamen zusammen, um die rasant entwickelnde Welt von Job Advertising, Candidate Engagement und Plattform-Technologie zu beleuchten.
Über den gesamten Tag hinweg sorgten interaktive Panels, Expert Sessions und praxisnahe Diskussionen für eine inspirierende Atmosphäre, die von Neugier, Offenheit und aktivem Austausch lebte. Die Themen reichten von der wachsenden Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) im Recruiting über SEO und Monetarisierungsmodelle bis hin zur Zukunft der Candidate Experience. Die Vielfalt der Perspektiven zeigte einen Sektor im Wandel, der neue Herausforderungen meistert und gleichzeitig frische Wachstums- und Differenzierungschancen nutzt.
Die Konferenz vermittelte zahlreiche Impulse, die dazu anregen, bestehende Strategien zu schärfen, neue Ansätze zu testen und Chancen für das kommende Jahr gezielt zu nutzen. Die präsentierten Trends und Perspektiven liefern Orientierung für fundiertere Entscheidungen – und Mut für mehr Experimentierfreude in der Stellenmarkt- und Recruiting-Landschaft.
Von Traffic zu Talent: Stellenmärkte müssen Talente effektiver vermitteln
Da Recruiter:innen zunehmend mit einer Flut unqualifizierter Bewerbungen kämpfen, stehen Stellenmärkte unter Druck, sich neuen Prioritäten anzupassen – der Fokus muss stärker auf Qualität statt nur auf Volumen liegen. Obwohl sowohl Job Boards als auch Personalagenturen ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen, sprechen sie oft unterschiedliche Sprachen: Recruiter:innen priorisieren qualitativ hochwertige Einstellungen (Quality Hires), Stellenmärkte traditionell Traffic und Klicks in den Vordergrund stellen.
Knapp 60% der befragten Recruiter:innen gaben an, mit einer Überflutung an unqualifizierten Bewerbungen zu kämpfen. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit für besseres Filtering und relevantere Matches – im Vergleich zu nur 34%, die zu wenige Bewerbungen erhalten.
Die eigentliche Chance liegt nun darin, Qualität und Reichweite zu verbinden. Plattformen, die hohe Bewerbungszahlen liefern und gleichzeitig Recruiter:innen helfen, die richtigen Talente schneller zu identifizieren, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Dies kann durch fortschrittliches AI-basiertes Matching, verifizierte Kandidatenprofile, Skills-basierte Filter und kontinuierliche Talentpools, die über einmalige Bewerbungen hinausgehen.
Stellenmärkte, die sich zu vertrauenswürdigen, datengesteuerten Hiring-Partnern entwickeln – statt nur Traffic zu generieren – sind am besten positioniert, um die nächste Phase des Recruitings aktiv mitzugestalten.
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KI: Potenzialreich, Polarisierend und Prägend
Künstliche Intelligenz (KI) spielte auf nahezu allen Panels der Konferenz eine zentrale Rolle, obawohl ihre Nutzung noch begrenzt ist: Laut dem iHire’s State of Online Recruiting Report gaben nur knapp 26% der Befragten an, KI in ihren Recruiting-Prozessen integriert zu haben. Dennoch war das Interesse und die Diskussion rund um KI unübersehbar – ein Hinweis auf ihre wachsende Rolle als potenzieller Wendepunkt im Recruiting.
KI verspricht enorme Möglichkeiten: Sie kann dabei helfen, präzisere Stellenbeschreibungen zu erstellen, die Kommunikation mit Kandidat:innen zu optimieren und das Candidate Engagement zu verbessern. Damit lassen sich hartnäckige Problemstellen wie Ghosting – auf beiden Seiten des Recruiting-Prozesses – direkt angehen.
Gleichzeitig bestehen große Herausforderungen. Von KI generierte Lebensläufe, eine Überflutung scheinbar „perfekter“ Kandidaten:innen und hohe Volumina irrelevanter Bewerbungen können das Recruiting tatsächlich erschweren statt erleichtern. Das Paradoxon ist klar: Recruiter:innen wünschen sich, dass KI ihre Arbeit vereinfacht, doch ohne sorgfältiges Management kann sie genau die Probleme verstärken, die sie eigentlich lösen soll.
Das Risiko liegt nicht in der Menge an Bewerbungen, sondern in der Vielzahl irrelevanter Kandidat:innen. KI sollte helfen, die passenden Talente zu identifizieren, anstatt zusätzlichen Aufwand zu verursachen und Entscheidungen zu verzögern.
Die Diskussionen zeigten klar: KI sollte menschliche Entscheidungskompetenz ergänzen, nicht ersetzen. Tools, die helfen, die richtigen Kandidat:innen zu identifizieren, Skills zu validieren und ein intelligentes Matching zu ermöglichen, sind am effektivsten. Wer dieses Gleichgewicht findet – Effizienz steigern, ohne Kontrolle oder Kandidatenqualität zu opfern – verwandelt KI von einem bloßen Schlagwort zu einem echten Wettbewerbsvorteil.
Auch wenn sich die KI-Adoption noch in einer frühen Phase befindet, machte die Konferenz deutlich: Unternehmen, die KI klug einsetzen, profitieren am meisten – sowohl durch beschleunigte Recruiting-Prozesse als auch durch höhere Zufriedenheit der Kandidat:innen.
Here is the localized German translation for the final section, focusing on economic terminology common in the DACH business environment and maintaining the strategic tone.
Wirtschaftlicher Druck, Marktunsicherheit und neue Chancen
Quer durch das Vereinigte Königreich und die EU steht der Arbeitsmarkt unter erheblichem Druck: knappe Budgets, verlangsamtes Wachstum und vorsichtiges Einstellen sind zum neuen Standard geworden. Wirtschaftliche Unsicherheit, inflationärer Druck und schwankende Nachfrage prägen die Recruiting-Strategien über alle Sektoren hinweg und zwingen Unternehmen, sich in diesem Umfeld zu orientieren.
Doch wo die Bedingungen schwierig sind, entstehen oft neue Chancen. Erfolg hängt jetzt nicht davon ab, mehr zu tun, sondern besser zu handeln. Es ist an der Zeit, sich strategisch zu fokussieren, Prioritäten konsequent zu setzen und effizient zu agieren.
Wenn Stellenmärkte die Herausforderungen ihrer idealen Kund:innen verstehen, Daten effektiv nutzen und ihren Mehrwert klar kommunizieren, können sie Hindernisse in Chancen verwandeln. Dazu gehört, genau zu wissen, welche Stellen am schwersten zu besetzen sind, das Verhalten von Kandidat:innen zu analysieren und Angebote gezielt auf die Bedürfnisse von Recruiter:innen und Jobsuchenden zuzuschneiden.
Auf dieser Grundlage suchen viele Stellenmärkte nach neuen Wegen, ihre Services zu monetarisieren, um ihre Erlösmodelle stärker an die aktuellen Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse zu koppeln. Dazu zählen Abonnement-Modelle, die Kandidat:innen Zugang zu Premium-Stellenanzeigen geben, Pay-for-Placement-Modelle, bei denen nur im Erfolgsfall gezahlt wird, sowie hybride Modelle, die mehrere Einnahmequellen kombinieren. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Preisgestaltung zunehmend direkt an messbare Recruiting-Ergebnisse gebunden wird.
Gleichzeitig bleiben die meisten Stellenmärkte vorsichtig und optimieren bestehende Modelle – Abonnements, Performance-Based Pricing und Employer-Branding-Pakette – statt radikale Risiken einzugehen.
Insgesamt entwickelt sich die Branche stetig weiter, doch der Wandel bleibt eher evolutionär als disruptiv. Stellenmärkte, die strategischen Fokus zeigen, durchdacht experimentieren und ihren Mehrwert klar vermitteln, werden auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld am wahrscheinlichsten erfolgreich sein.
SEO: Von Keywords zu Glaubwürdigkeit
SEO hat sich weiterentwickelt – es geht längst nicht mehr nur um Keywords. Heute bestimmen Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit und saubere Datenstrukturen die Sichtbarkeit. Plattformen, die in hochwertigen, strukturierten Content investieren, positionieren sich als verlässliche Quellen – sowohl für menschliche Nutzer:innen als auch für AI-gestützte Suchsysteme.
Entscheidend sind heute konsequente Autorität und strukturierter Content. Guides, Karriere-Tools, detaillierte Stellenbeschreibungen und präzise Metadaten sind unverzichtbare Komponenten einer erfolgreichen Content-Strategie. Es reicht nicht mehr aus, einfach viele Stellenanzeigen zu posten oder Keywords zu streuen. Suchmaschinen und die KI-Systeme, die heute die Suchergebnisse prägen, belohnen Plattformen, die aussagekräftige, vertrauenswürdige und gut organisierte Informationen liefern und die Bedürfnisse der Nutzer:innen in jeder Phase ihrer Jobsuche erfüllen.
Gleichzeitig verändern AI-gesteuerte Neuerungen wie Google AI Overviews den Zugang zu Informationen. Diese Zusammenfassungen erscheinen ganz oben in den Suchergebnissen und reduzieren die Klicks auf klassische Informationsinhalte.
Laut Ahrefs verzeichneten im April 2025 informative Anfragen einen Rückgang der Klicks um 34,5 %, was bedeutet, dass Nutzer:innen Antworten oft erhalten, ohne die Website zu besuchen. Für Stellenmärkte ist dies ein Signal, dass Content-Strategien sich weniger auf allgemeine Informationen und stärker auf aktionsorientierte, transaktionale Inhalte konzentrieren müssen, die tatsächlich Bewerbungen generieren.
Soulo, T. (2023, June 7). AI overviews reduce clicks: What we found in Ahrefs data. Ahrefs.
Die gute Nachricht? Laut Alexander Chukovski, bleiben transaktionale Suchanfragen, wie spezifische Jobanzeigen, relativ sicher vor AI Disruption. Jobsuchende müssen weiterhin klicken, um die Stellenanzeige anzusehen und sich zu bewerben – ein Vorteil, den Stellenmärkte verteidigen können.
Indem Plattformen in Glaubwürdigkeit, strukturierte Daten und autoritativen Content investieren und gleichzeitig die transaktionale Natur ihrer Stellenanzeigen nutzen, können sie nicht nur ihre Sichtbarkeit sichern, sondern auch Vertrauen bei Recruiter:innen und Kandidat:innen stärken. Letztlich hängt Sichtbarkeit in einer AI-gesteuerten Suchwelt nicht mehr nur von Keywords ab – entscheidend sind Autorität, Struktur und Mehrwert.
Here is the localized German translation for the final key theme, maintaining a high-level, professional tone and utilizing English terminology standard in the HR/Recruitment sector of the DACH region.
Candidate Experience: Eine Chance für Innovation
Die Candidate Experience (CX) bleibt eine zentrale Chance für Innovation. Traditionelle Bewerbungsprozesse sind oft langsam, fragmentiert und entsprechen nicht den Erwartungen jüngerer Generationen, was zu Frustration bei Kandidaten:innen und Recruitern:innen führt. Lange Formulare, mehrere Weiterleitungen und unklare Informationen führen leicht dazu, dass Bewerbende abspringen und ihr Engagement verlieren. KI kann den Bewerbungsprozess zwar beschleunigen, verschärft ohne intelligentes Matching jedoch den Aufwand beim Screening.
Aktuelle Trends zeigen, dass Bewerbungen zunehmend komplett auf der Plattform abgewickelt werden, um externe Weiterleitungen zu vermeiden. So brechen weniger Bewerbende den Bewerbungsprozess ab, das Engagement bleibt hoch, und Plattformen können aussagekräftigere Daten sammeln – was wiederum zu besseren Matching führt.
Weitere Features, die die Candidate Journey verbessern, sind KI-gestützte Vorschläge, vereinfachte Bewerbungsprozesse, personalisierte Dashboards und zeitnahe Benachrichtigungen. All dies unterstützt Kandidat:innen dabei, nahtlos vom Entdecken zur Bewerbung zu gelangen. Die Lösung hartnäckiger Herausforderungen wie Ghosting und die Gewährleistung von Transparenz in jedem Schritt stärken zudem Vertrauen und Engagement auf beiden Seiten.
Umfragedaten zeigen, dass fast 69% der Arbeitgeber hauptsächlich über Stellenmärkte einstellen, was ihre zentrale Rolle im Recruitment unterstreicht.
Die Vereinfachung und Optimierung der Candidate Journey ist daher nicht nur ein Nice-to-have, sondern eine zentrale Chance für Innovation und Differenzierung. Plattformen, die Prozesse verschlanken, Erfahrungen personalisieren und ein sinnvolles Engagement bieten, ziehen nicht nur Top-Talente an, sondern stärken auch die Beziehungen zu Arbeitgebern – und schaffen so einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, der über Technologie oder Traffic hinausgeht.
Durch den Fokus auf Effizienz, Engagement und Transparenz können Stellenmärkte die Candidate Experience von einem Problemfeld in einen strategischen Vorteil verwandeln.
Durch den Fokus auf Effizienz, Engagement und Transparenz können Job Boards die Candidate Experience von einem Pain Point in einen strategischen Vorteil verwandeln.
3 Praktische Erkenntnisse
Zielgruppe kennen und strategisch anpassen
Wer die Bedürfnisse von Kandidat:innen und Recruiter:innen wirklich kennt, kann Ressourcen gezielt einsetzen und Angebote punktgenau optimieren. Dazu lohnt es sich, über oberflächliche Kennzahlen hinauszublicken und direkt mit Kund:innen zu sprechen: Welche Stellen lassen sich nur schwer besetzen? Wo brechen Bewerbungen häufig ab? Welche Features fördern Engagement? Mit diesen Insights lassen sich Prioritäten setzen, klarer Mehrwert kommunizieren und Monetarisierungsmodelle testen, die zur Zielgruppe passen. So bleiben Stellenmärkte auch in einem sich schnell verändernden Markt resilient und wettbewerbsfähig.
KI gezielt einsetzen und Glaubwürdigkeit stärken
Künstliche Intelligenz kann viele Prozesse erleichtern – von präziseren Stellenanzeigen über Empfehlungen bis hin zu besserem Engagement. Entscheidend ist, dass sie die menschliche Entscheidungskompetenz unterstützt, aber nicht ersetzt. Gleichzeitig lohnt es sich, in strukturierte, hochwertige Inhalte zu investieren: Jobanzeigen übersichtlich organisieren, Metadaten anreichern und hilfreiche Ressourcen bereitstellen. Wer beides kombiniert – durchdachten KI-Einsatz und eine solide Content-Basis – schafft Vertrauen, erhöht die Sichtbarkeit und positioniert die Plattform als glaubwürdige Autorität im Markt.
Bewerbungsprozesse vereinfachen und flexibel gestalten
Je einfacher und reibungsloser der Bewerbungsprozess, desto eher bleiben Kandidat:innen engagiert. Lange Formulare und unnötige Schritte sorgen schnell dafür, dass Bewerbende abspringen. Plattformen, die den Bewerbungsprozess mobilfreundlich gestalten und verschiedene Wege anbieten – von One-Click-Bewerbungen über Social Logins bis hin zu Messaging-Plattformen –, holen Kandidat:innen dort ab, wo sie sich befinden. So wird aus einem potentiellen Hindernis eine Chance, das Engagement zu erhöhen und den gesamten Prozess effizienter zu gestalten.
Fazit: Die Chancen nutzen
Die Job Boards Connect Annual Conference 2025 hat gezeigt, wie sich die Stellenmarkt-Landschaft wandelt. Herausforderungen – von der KI-Adoption über wirtschaftliche Unsicherheiten bis hin zu veränderten Kandidaten-Erwartungen – bieten gleichzeitig echte Chancen für Innovation und Wachstum.
Deutlich wurde: Erfolg entsteht heute nicht durch mehr tun, sondern durch besseres Handeln – indem Qualität priorisiert, KI gezielt eingesetzt, die Zielgruppe verstanden und vertrauenswürdiger Content aufgebaut wird.
Wer diese Prioritäten annimmt, kann sich klar differenzieren, konkreten Recruitment-Erfolg erzielen und seine zentrale Rolle im Recruitment sichern. Plattformen, die bereits heute strategisch vorgehen, sind am besten positioniert, um auch morgen erfolgreich zu sein – den Markt dynamisch zu navigieren und gleichzeitig starke Beziehungen zu Recruiter:innen und Kandidat:innen aufzubauen.
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